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Vorsichtige Entwarnung für die Krabbenfischerei – Aktionsplan entschärft

Durch die ursprünglichen Pläne der EU-Kommission, ab 2024 die Fischerei mit Grundschleppnetzen an der Nordsee verbieten zu wollen, standen viele unserer Krabbenfischereibetriebe vor dem Aus. In den letzten Wochen haben Politker:innen von Bund, Land und Kommunen immer wieder deutlich gemacht, dass die Krabbenkutter essenzielle Bestandteile der Fischerei- und Tourismuswirtschaft in den Sielorten sind und ihre traditionelle Art zu fischen, den Meeresboden nicht zerstört – das zeigt nun Wirkung, berichtet die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller:
Beim gemeinsamen Gespräch gestern mit Vareler Krabbenfischern um Jan-Walke Schröder, dem Europaabgeordneten Tiemo Wölken, kommunalen Vertretern wie Jannes Wiesner aus dem Kreistag und Dominik Helms aus dem Stadtrat, dem Vorsitzenden der Schutzgemeinschaft Deutsche Nordseeküste zugleich Vareler Bürgermeister Gerd-Christian Wagner und Möller, konnte der Europapolitiker nach einem Gespräch mit der EU-Kommission mitteilen: Die Kommission plant kein Verbot von Grundschleppnetzen für die Krabbenfischerei mehr – zugleich solle ein Fahrplan mit den Mitgliedsstaaten entwickelt werden, der die Auswirkungen auf die Meeresumwelt langfristig reduziert unter Einbindung verschiedener Akteure aus Wissenschaft, Politik und den Fischerfamilien. „Ein erster Erfolg, dessen Kurs es beizubehalten gilt! Denn die Nordseeküste ohne Kutter? Unvorstellbar!“, so Siemtje Möller.
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