Frauenort Sara Oppenheimer

Ein zweiter Frauenort in meinem Wahlkreis. Mit dem 47. Frauenort in Niedersachsen wurde die Esenser Opernsängerin Sara Oppenheimer (1840-1904) geehrt – eine talentierte, selbst bestimmte Frau jüdischen Glaubens, die mit ihrer Stimme auf den großen Bühnen des damaligen Deutschen Reiches verzauberte. Ich bin den vielen ehrenamtlich Engagierten und hauptamtlich Unterstützenden sehr dankbar, mit Sara Oppenheimer ein echtes „Rolemodel“ in den Fokus gerückt zu haben: eine Frau vom Land, mit einem einmaligen Talent beschenkt, die ehrgeizig und fleißig studierte und arbeitete und unbeirrbar ihren Weg ging.
Sara Oppenheimer lebte im 19. Jahrhundert, aber viele der Herausforderungen sind für uns Frauen bis heute geblieben: gleicher Lohn für gleiche Arbeit, gleiche Chancen für Frauen, dieselben Aufstiegschancen und nicht zuletzt: der halbe Kuchen der Macht in Politik und Wirtschaft. Aber hier oben an der Küste wusste man damals wie heute: von nix kommt nix – es gilt, Ladies: selbstbewusst einfordern, klug zusammen halten, und nicht unter Druck setzen lassen. Uns steht ein selbst bestimmtes Leben zu, und auch die Hälfte der Macht!

Sanierung der Schlossplatzschule in Varel

Weil unsere Kinder es wert sind: 1,6 Millionen Euro Bundesmittel haben wir ‚organisiert’ damit die Schlossplatzschule in Varel saniert und um eine Mensa erweitert wird – Geld, das bereits jetzt verbaut wird! Zusammen mit Bürgermeister Gerd-Christian Wagner, SPD Fraktionsvorsitzender Jürgen Bruns und weiteren Ratsmitgliedern wollte ich unbedingt dabei sein, wenn die Krone beim Richtfest aufgehängt wird. Und bei Zimmerin Sarah Lübben war die Baustelle in besten Händen!

Olaf Scholz besucht Varel

Wir hatten verlangt, dass die Bundesregierung sich der Zukunft des Airbus Konzerns und der vielen tausend Beschäftigten annimmt – und Olaf Scholz hat es heute zur Chefsache erklärt. Der Vizekanzler und Kanzlerkandidat der SPD hat heute durch seinen Solidaritätsbesuch ein klares Zeichen gesetzt und sich bei Betriebsrat Jürgen Bruns, Vertrauenskörper und der IG Metall über die Situation vor Ort informiert.

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Fregatte Bayern verlässt Wilhelmshaven

Gute Fahrt und allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel der Fregatte Bayern! Heute wurde in Anwesenheit der Bundesministerin der Verteidigung die Fregatte Bayern in den Indopazifik verabschiedet – 7 Monate große Seefahrt, 4 verschiedene Einsatzgebiete und zahlreiche faszinierende Häfen liegen vor den knapp 200 Männern und Frauen der Besatzung. Kern dieser Präsenzfahrt ist die Überwachung des Waffenembargos gegen Nordkorea und das buchstäbliche Flagge zeigen im Indopazifik. Die Corona-Pandemie hat die Vorbereitung erschwert, sie erschwert auch die Planung der Präsenzfahrt – aber ich wünsche Ihnen allen trotz dieser Unwägbarkeiten von Herzen eine gute Zeit und dass Sie wohlbehalten an Leib und Seele zurückkehren.

Heiko Maas besucht Wilhelmshaven

Verbundenheit lässt sich am besten ausdrücken, indem man vor Ort ist. Zusammen mit Heiko Maas habe ich die Fregatte Bayern und ihre Besatzung vor ihrer Fahrt in den Indopazifik besucht. Es ist wichtig, dass wir Politiker:innen vor Ort sind, mit den Soldat:innen sprechen, uns ein reales Bild machen fernab der Berliner Blase. Und darüber Wertschätzung und Dank, aber auch ein Gefühl für die politische Verantwortung den Soldat:innen und ihren Angehörigen gegenüber ausdrücken. Die NZZ Neue Zürcher Zeitung war an dem Tag dabei und hat ein schönes Stück über den Besuch und die Sozialdemokratie an der Nordseeküste geschrieben 👉🏻 https://www.nzz.ch/…/in-der-spd-haben-nicht-alle-ihre…

Sonntagsgedanken

Seit knapp zwei Wochen sind auch die letzten SoldatInnen aus Afghanistan zurück in Deutschland. 264 landeten am 30.6. wohlbehalten in Wunstorf und nach einem kurzen, schmucklosen Antreten vor dem Leiter des Einsatzführungskommandos, zuständig für alle im Einsatz befindlichen SoldatInnen, ging es für alle in die Arme ihrer Angehörigen. Viele Zuschriften haben mich erreicht. Verärgert, aufgebracht, enttäuscht, voller Vorwürfe über die Politik, die nicht vor Ort war, um den RückkehrerInnen einen würdigen Empfang zu bereiten. Ich habe Verständnis dafür. Auch mich bekümmert das Bild, das erzeugt wurde.

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Hanne Modder besucht KiTa in Esens

In Esens gibt es eine bärenstarke neue KiTa – die wollten Esens Bürgermeisterin Karin Emken und ich unbedingt Johanne Modder, Vorsitzende der SPD Fraktion Niedersachsen zeigen. In Niedersachsen hat die SPD-geführte Landesregierung vor Kurzem die 3. Kraft in KiTas beschlossen und in weiten Teilen der frühkindlichen Bildung Beitragsfreiheit eingeführt, auf Bundesebene haben wir zudem mit dem Gute-Kita-Gesetz viel Geld für die Verbesserung der frühkindlichen Bildung zur Verfügung gestellt. Also Anlässe genug, um mit Samtgemeindebürgermeister Harald Hinrichs, Ratsmitglied und Vorsitzender der SPD Esens Fokko Saathoff und dem Leitungsteam um Leiterin Sonja Neumann über das Konzept der Vorzeige-KiTa Bärenhöhle zu sprechen und über die Herausforderung Fachkräfte auszubilden und zu halten. Die Bärenhöhle vereint Krippe, Kindergarten und Hort unter einem Dach, jede Gruppe hat einen zusätzlichen Raum, um auch den besonderen Förderbedarfen gerecht zu werden, offene, freundliche Räume mit vielen Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder laden zum Lernen ein. Wenn wir es ernst meinen mit dem Versprechen, dass alle Kinder dieselben Startchancen haben sollen, braucht es noch viel mehr Einrichtungen wie die Bärenhöhle! Sie ist ein echter Gewinn für die Kinder, Eltern und ganz Esens und jeden Euro wert! Liebe Hanne, danke für deinen Besuch!