Im Austausch mit ukrainischen Schülerinnen und Schülern

Ukrainische Wohnhäuser, Schulen, Kliniken und Kraftwerke sind durch russische Angriffe in Schutt und Asche gelegt worden. Den Menschen in der Ukraine, besonders im Osten, bleibt da nach traumatisierenden Erlebnissen dennoch oft nur die Flucht. Gerade an Kindern geht das nicht spurlos vorbei. Mit einigen von ihnen konnte die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller am 7. Dezember 2022 in der KGS Wittmund sprechen.
Die Schule pflegt mit der 2017 von ihr gegründete Initiative „EUREKA! Schulen im globalen Dialog“ eine enge Beziehung zum Lyzeum in Mariupol. „Durch das großartige Engagement von Schulleiter Reinhard Aulke und seinem Team konnten sie Schüler:innen und zwei Lehrkräfte des Lyzeums, die ich bereits 2018 bei ihrem Besuch in Wittmund im Rahmen des Initiativprogramms kennenlernen durfte, sowie viele weitere Kinder aus der ganzen Ukraine aufnehmen und versorgen. Ihre Berichte vom Leben in einer Ausnahmesitaution, dem Überleben in einer zerstörten Stadt und das Ankommen in einem neuen Land haben mich sehr bewegt“, so Möller. Man spüre, was die Kinder alles erlebt haben. Und dennoch sei ihr Blick klar: Sie wollten gemeinsam das Vergangene verarbeiten und in die Zukunft schauen, stellt die SPD-Politikerin fest. Dabei werden sie tatkräftig von der Schulgemeinschaft unterstützt. Der Gedanke Europas mit seinen Chancen und Perspektiven soll in den nächsten Monaten ein zentrales Projekt von Lehrenden und Lernen sein. „Den Mut und die Entschlossenheit, die ich heute trotz Sorgen um Familie, Hab und Gut erleben konnte, beeindrucken mich sehr. Ich werde mich weiter mit voller Kraft für euch und eure Pläne einsetzen, denn das ist das mindeste, was ihr verdient.“