Brückenteilzeit: Arbeitszeit, die zum Leben passt

 

Die Teilzeitfalle wird abgeschafft: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil wird einen Gesetzesentwurf zur so genannten Brückenteilzeit auf den Weg bringen. „Damit wird ein weiterer wichtiger Schritt zur Gleichberechtigung getan.“, so Möller. Denn meist sind es Frauen, die nach der Kindererziehung oder der Pflege Angehöriger in der Teilzeit feststecken.

„Die Brückenteilzeit wird zu mehr selbstbestimmter, an den Bedürfnissen unterschiedlicher Lebensphasen orientierter Arbeitszeit führen und ist eines der wichtigen Vorhaben, die die SPD in den ersten 100 Tagen umsetzen will.“, betonte die SPD-Bundestagsabgeordnete.
„Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Es gibt keine Lösung, die für alle passt. Die Menschen brauchen einen sicheren Rahmen für mehr Arbeitszeitflexibilität im Leben.“, betonte Möller. „Es kann nicht sein, dass immer noch 1,8 Millionen Beschäftigte und überwiegend sind es Frauen, in der Teilzeitfalle stecken. Künftig sollen sie den Wunsch zur Rückkehr in die Vollzeitstelle leichter durchsetzen können.“
Es müsse für Menschen, die zeitlich begrenzt in Teilzeit arbeiten möchten, sicher sein, dass sie nach der Phase wieder in ihre alte Arbeitszeit zurückkönnen, so Möller. „Diese Brücke wollen wir nun mit der Brückenteilzeit bauen.“ Die Brückenteilzeit wird sowohl die Lebensplanung von Beschäftigten erleichtern als auch den Unternehmen mehr Planbarkeit ermöglichen.
„In einigen Branchen und Regionen werden dringend Fachkräfte gesucht. Zugleich stecken viele oft gut und passend qualifizierte Beschäftigte in der Teilzeit fest. Das muss sich ändern.“, unterstrich Möller. „Die Brückenteilzeit ist ein Gewinn für alle – Beschäftigte und Wirtschaft und am Ende für unser Land.“,

 
    Familie     Sozialstaat
 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 
Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.