Siemtje Möllers zweite Rede im Bundestag: Mandat Sea Guardian im Mittelmeer

 

In ihrer zweiten Rede warb Siemtje Möller für das Mandat Sea Guardian, dass der Bundestag heute, nach der ersten Lesung, in die Ausschüsse überwiesen hat.

„Die Überwachung des Mittelmeerraumes ist eine wichtige Aufgabe, an der sich auch die deutsche Marine weiterhin beteiligen muss.“, betonte Möller. „Wir brauchen dieses Mandat, um eine der wichtigsten Handelsrouten zu überwachen, denn dies ist das primäre Ziel des Einsatzes. Die Rettung von in Seenot geratenen Menschen ist eine humanitäre Verantwortung, die sich aus dem Völkerrecht ergibt.“, so Möller in ihrer Rede. Bei dem Mandat erstellen die teilnehmenden Schiffe Lagebilder von der Region, überwachen den Seeraum und dämmen den Waffenschmuggel über das Mittelmeer ein.
Die Deutsche Marine ist aber tatsächlich nur punktuell am Einsatz beteiligt. Denn Schiffe, die sich auf dem Weg zu anderen Einsätzen befinden, treten kurzzeitig diesem Einsatz bei, wenn sie sich im entsprechenden Seegebiet befinden. Bis zu 650 Soldatinnen und Soldaten können eingesetzt werden, im Schnitt ist es derzeit eine Fregatte mit ca. 200 Männer und Frauen Besatzung. „Obwohl unsere Soldatinnen und Soldaten nur für eine begrenzte Zeit Teil dieses Einsatzes sind, leisten sie eine wichtige Arbeit. Sie retten Menschenleben, sie tragen aber auch dazu bei, dass das der Mittelmeerraum wieder sicherer wird. Wir sind allen am Einsatz Beteiligten Soldatinnen und Soldaten zu großem Dank für ihre Arbeit verpflichtet!“, betonte Möller.
In der kommenden Woche wird die Verlängerung des Mandats in der zweiten und dritten Lesung erneut im Bundestag diskutiert und voraussichtlich auch verabschiedet werden.

 
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