Antrittsbesuch beim Objektschutzregiment der Luftwaffe „Friesland“

 
 

Am vergangenen Mittwoch empfing Kommandeur Oberst Oliver Walter die SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller zum Antrittsbesuch beim Objektschutzregiment der Luftwaffe „Friesland“ in Upjever. Dabei standen sowohl kulturhistorische Erinnerung als auch aktuelle Politik auf dem Programm.

 

Kommende Woche steht im Bundestag die Verlängerung zahlreicher Auslandseinsätze der Bundeswehr auf der Tagesordnung. Dies betrifft unter anderem MINUSMA – die Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali – an der auch die Objektschützer aus Upjever beteiligt sind.
Im Gespräch mit Oberst Walter informierte sich Siemtje Möller aus erster Hand über den Einsatz vor Ort. Dieser direkte Austausch sei ihr wichtig, um ein differenziertes Bild zu erhalten, betonte Möller. Nächsten Dienstag wird über den Einsatz in Mali im Bundestag debattiert. Auch Siemtje Möller wird dann das Wort ergreifen. Es wird ihre erste Rede im Plenum des Bundestags sein.
Der Blick zurück beim Besuch reichte bis in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Damals versammelte sich zum Anlass des jährlichen Hofjagdfestes der Großherzog von Oldenburg mit seinem Stab auf dem „Großherzoglichen Frühstücksplatz“ im heutigen Ostteil des Militärgeländes.
Auf Initiative des Vereins „Upjever lieb ich!“ erinnern dort zukünftig 13 Eichen an diesen kulturell spannenden Ort – allesamt Schösslinge der Friederikeneiche aus dem Forst Hasbruch zwischen Oldenburg und Delmenhorst, dem mit 1200 Jahren ältesten Baums Niedersachsens. Gepflanzt wurden die neuen Eichen gemeinsam von Oberst Walter, der Abgeordneten Siemtje Möller sowie Revierförster Carsten-Friedrich Streufert und Ruth Liebich, der 95-jährigen Tochter des Försters Richard Liebich. Dieser war in den 1920er und 1930er Jahren zuständig für den Forst Upjever.

 

 
 
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