Möller: „Entwicklung beim Marinemuseum erfreulich.“

 

v.n.r. Dr. Stephan Huck), Siemtje Möller, MdB und Gottfried Hoch

 

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller lobte nach einem Besuch im Marinemuseum in Wilhelmshaven und dem Gespräch mit Konteradmiral a.D. Gottfried Hoch von der Stiftung Deutsches Marinemuseum und Dr. Stephan Huck, dem Leiter des Museums, die Überlegungen das Museum zu erweitern. „Es ist erfreulich, dass sich auch das Bundesministerium der Verteidigung beteiligen will.“, so Möller.

 

Das Deutsche Marinemuseum in Wilhelmshaven widmet sich der Geschichte der Marine. In Zukunft könnte mit einer Zusammenarbeit auch die jüngere Geschichte und damit die Veränderung des Auftrags der Marine dargestellt werden. Das privat geführte Museum verzeichnet jährlich über 100.000 Besucher. Mit der Erweiterung könnte diese Zahl noch ansteigen, da Soldaten die neue Ausstellung im Rahmen der politischen Bildung besuchen könnten und auch bei der Bevölkerung ein großes Interesse an den Aktivitäten der Marine besteht. „Beide Seiten würden von einer solchen Zusammenarbeit profitieren“, so Konteradmiral Hoch. Museumsleiter Dr. Stephan Huck ergänzt: „Das Marinemuseum könnte sich inhaltlich und räumlich weiterentwickeln und dafür im Auftrag der Bundeswehr die Materialien und Unterlagen zur Marine aufarbeiten. Vor allem die finanzielle Sicherheit, die eine solche Entwicklung mit sich bringt, wäre für unser Museum ein wichtiger Schritt.“ Eine grundsätzliche Zusammenarbeit, zum Beispiel bei der Instandhaltung der Großexponate, erfolgt bereits seit 2010. Diese Zusammenarbeit könnte nun durch die Museumserweiterung ausgebaut werden.

Eine Ergänzung der Ausstellung durch die Materialien und Unterlagen der Marine wäre zudem eine Aufarbeitung des Kurswechsels innerhalb der Marine aber auch eine Dokumentation der langen Tradition, die mit der Marine, besonders auch am Standort Wilhelmshaven, verbunden ist. „Eine zeitnahe Entscheidung über die Beteiligung der Bundeswehr durch die zuständigen Stellen ist entscheidet für die Fortentwicklung des Projektes“, so Möller. Die Bundestagsabgeordnete versprach Museumsleiter Dr. Stephan Huck und Gottfried Hoch, dass sie sich auch in Berlin dafür einsetzen werde, dass das Projekt vorangetrieben wird.

 
 
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